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2. Platz für Taviscara Abila
 

Am 7.9.2002 waren alle Teilnehmer der diesjährigen Newcomer Trophy nach Rössing/Hildesheim in das wunderschöne Revier des Herrn Alexander Freiherr von Rössing eingeladen.
Für Payden und mich begann diese Prüfung bereits am Freitag mit der Fahrt nach Hildesheim und einer abenteuerlichen Hotelsuche. Übernachtet haben wir in einer Abstellkammer mit Bett und Nasszelle.
Es konnte am Samstag nur besser werden und es wurde besser!-

Abgesehen davon, dass ich im falschen Hotel abgestiegen war und man im anderen Hotel verzweifelt auf meine Ankunft gewartet hatte, war es einfach unser Tag!

Ein perfekt funktionierendes Team aus vielen fleißigen Helfern und der routinierten Sonderleiterin Eva Berg sorgte für einen reibungslosen Prüfungsablauf. Bei jeder Aufgabe stand ein Helfer bereit, der die Teilnehmer in die bevorstehende Aufgabe einwies und dafür sorgte, dass die nachfolgenden Teilnehmer zügig zum Startpunkt kamen.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und anspruchsvoll gestaltet, aber trotzdem auf das Potential der jungen Hunde ausgerichtet.

Aufgaben 1 (Richter: Fons Exelmans B)

Als erstes fiel eine Einzelmarkierung mit Schuß in ca. 60 m, dann mussten sich Hund und Führer um 180 Grad drehen und ca. 12 m frei bei Fuß laufen. Nun fiel in 40 m Entfernung ein Schuß. Auf Weisung des Richters sollte der Hund in Richtung des abgegebenen Schusses voran geschickt werden. Auf Höhe des Schützen in relativ hohem und dichtem Bewuchs lagen 3 Dummies von denen eins zu bringen war. Danach musste die Markierung gearbeitet werden. Payden zeigte ein brillantes Hunting im hohen Bewuchs und wurde von mir auf das Memory durch einen Suchenpfiff unterstützt. 18 Punkte

Aufgabe 2 (Richter: J.-P. Larbiere)

Doppelmarkierung im Wasser. Das erste Dummy wurde wenig sichtig, flach nach rechts geworfen, das Zweite etwas deutlicher nach links. Beide fielen hinter einen schmalen Schilfgürtel, die Entfernung war nicht weiter als 30 m. Die Reihenfolge der Dummies war beliebig. Ich hatte mich entschieden Payden zuerst auf das erste Dummy zu schicken, weil dies undeutlicher gefallen war. Nach der Aufgabe meinte der Richter:“ Kann ich das noch mal in Zeitlupe sehen, damit ich die Punkte vergeben kann?“ 19 Punkte

Aufgabe 3 (Richter: W. Haag)

Das Gelände war eine Brachfläche mit höherem Bewuchs. In ca. 10 m Entfernung vom Ansatzpunkt verlief ein recht breiter und tiefer Graben den die Hunde nicht überspringen konnten, sondern durchlaufen mussten, was die Orientierung erschwerte. Dahinter in ca. 60 m Entfernung fiel ein deutlich geworfenes Einzelmark. Während sich das zu markierende Dummy auf seiner Flugbahn befand, wurden 2 weitere Schüsse abgegeben. Der Hund sollte erst das Mark arbeiten und danach noch mal ins selbe Gelände geschickt werde, wo zwei weitere Dummies ausgelegt waren, von denen eins gebracht werden sollte.
Auch bei dieser Aufgabe zeigte Payden ein perfektes Marking und ließ sich anschließend mühelos auf das Blind schicken. 19 Punkte

Aufgabe 4 (Richter: A. Helber)

Von einem vorgegebenen Startpunkt aus folgen frei bei Fuß bis zur Richterin, dann fiel in ca. 60 m ein Einzelmark in einen Rübenacker. Ansatzpunkt war auf einem Stoppelacker in diagonaler Linie zum Rübenacker.
Einfach nur „Punktlandung!“ 20 Punkte


Aufgabe 5 (Richter: W. Vergiels)

Der Startpunkt war ca. 60 m vom Ufer entfernt. Es fielen rechts in ca. 70 m zwei Schüsse und drei Dummies wurden geworfen. Unmittelbar danach fiel links eine Wassermarkierung hinter eine Landzunge, wobei der Hund nur die Flugbahn, nicht aber die genaue Fallstelle sehen konnte. Nun sollte man frei bei Fuß ca. 30 m in Begleitung des Richters auf den See zugehen. Zuerst musste das Wassermark gearbeitet werden, danach ein Mark auf der rechten Seite.
20 Punkte



Auch wenn sich vielleicht der eine oder andere Starter nicht in bester Tagesform zeigte, beweist doch das hervorragende Endergebnis der gesamten Prüfung, dass sie durchaus dem Leistungsniveau der angetretenen Hunde entsprach. So erhielten von insgesamt 78 Startern konnten 19 Teilnehmer (dies entspricht 24 %) die Bewertung „vorzüglich“ und 31 Teilnehmer (dies entspricht fast 40 %) die Bewertung „sehr gut“.
Dieses Resultat spricht wohl für sich!

Alle Richter hatten sehr viel Geduld mit den jungen Hunden. Es wurde jedem Gespann ausreichend Zeit eingeräumt die gestellte Aufgabe zu lösen und damit eine faire Möglichkeit gegeben doch noch ein paar Punkte aus der Aufgabe mitzunehmen, wenn es eimal nicht so gut lief. Dabei darf auch der persönliche Einsatz von Werner Haag nicht unerwähnt bleiben. Gegen Mittag hatte sich bei Aufgabe 3 eine größere Zahl von Teilnehmern angesammelt. W. Haag hat seine sicherlich heiß ersehnte Mittagspause geopfert und in stechender Sonne ohne Unterbrechung weiter gerichtet.
Mir ist positiv aufgefallen, dass im gesamten Tagesablauf die Stimmung unter den Teilnehmern einfach super war. Es wurden bereitwillig Erfahrungen aus den bereits absolvierten Aufgaben ausgetauscht und Fehlermöglichkeiten unter Berücksichtigung von Wind und Geländeverhältnissen der bevorstehenden Aufgabe besprochen.
Nach insgesamt fünf absolvierten Aufgaben hatten sich neun Teilnehmer mit mehr als 90 von 100 Punkten für das Finale qualifiziert. Für die Finalteilnehmer wurde es zum Ende des Tages noch einmal spannend. Es musste eine Einzelmarkierung in einer Entfernung von ca. 120 m gearbeitet werden. Ausgehend von einem Acker, über einen Stoppelacker, über einen Weg, durch eine Gebüschlücke auf eine Wiese. Die Flugbahn war gut zu verfolgen der Fallplatz war für die Hunde nicht eindeutig zu sehen. Payden hat die Geländeübergänge in rasender Geschwindigkeit pfeilgerade überwunden, kam aber ca. 3 m links vom Dummy an. Glücklicherweise unter Wind, so dass sie sehr schnell die Fallstelle erreicht hatte. 19 Punkte Diese Aufgabe wurde von allen Richtern bewertet und führte zur folgenden Endplatzierung


1. Michael Fröhlich mit Bluestar Stonehunter G/R 118 P.
2. Annette Bürse-Hanning mit Taviscara Abila “ Payden” L/H 115 P.
3. Lino Wilhelms mit All Zaskar op de Bartelt G/H 110 P.
4. Caroline Koch mit Light and Shadow's Caluna L/H 110 P.


Den Sonderpreis für den jüngsten und gleichzeitig am höchsten platzierten Hund, der mittlerweile zum dritten Mal vergeben wurde, ursprünglich gestiftet durch Familie Brach – Fa. Gundog, erhielt der Labrador Rüde Searover Main Ryan geführt von Nina Leino.

Dank gebührt Allen, die zu diesem gelungenen Prüfungstag beigetragen haben und Dank gebührt unseren jungen Hunden, ihr Potential lässt uns hoffen!-