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Der Labrador Retriever

 

Der Labrador Retriever ist ein Jagdhund der „Besonderen Art“.

R.Wolters ein amerikanischer Autor der bedeutende Standartwerke zur Jagdhundeausbildung verfasst hat unterteilt in seinem Buch „Water Dog“ die Jagdhunderassen in drei Grundtypen:“ Der Kaninchen-Jagd-Hund glaubt an seine Nase und an die Jagd, der Vorstehhund glaubt an seine Nase und an die Flinte. Der Retriever glaubt an seinen Führer.... Der Retriever ist auf eine ganz andere Art Jäger. Er ist ein Jäger, der sein eigenes Wild findet. Dieser Hund tritt erst in Aktion, wenn das Wild geschossen ist, während der Jagd sitzt er frei bei Fuß. Seine Aufgabe ist es, das geschossene Wild zu apportieren, an Land oder zu Wasser.“

Bereits 1932 schwärmte Freeman Lloyd in der Zeitschrift „Popular Dogs“ von der vollendeten Feldarbeit der Labrador Retriever die er anlässlich eines Field Trials beobachten durfte und schrieb:“ Die Ausbildung des Labradors basiert auf seiner Lernfähigkeit, dass er ganz einfach ein Kurier ist, der ausgeschickt wird, mit seiner Nase Dinge aufzuspüren. Der Labrador ist kein Jagdpartner, der vor der Flinte Wild zum Schuss aufstöbern soll. Seine Aufgabe ist nicht das Töten, vielmehr das Tragen eines verwundeten Vogels, als wäre dieser eines der empfindlichsten Geschöpfe. Der Labrador muss Augen und Ohren weit offen halten, aber kein anderer Klang ist für ihn wichtiger als die leise Stimme in weichen Tönen die aus der Hirschhornpfeife seines Führers kommt. Kein anderer Laut trübt die Luft mit Ausnahme des Flintenknalls. Alles ist Stille und stumme Bewegungen.“

Die Fähigkeiten des Markierens (merken einer Fallstelle), die Lenkbarkeit und die damit verbundene Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit seinem Hundeführer machen den Labrador zu einem so wertvollen Jagdgebrauchshund.